Kritische Medien

Wenn mich heute wer fragt — egal wes’ Standes oder Bildung — was ich früher gemacht habe:

„Kritische Zeitschriften.“
„...?“
„Viel Text für wenige Leser.“
„Aha.“

Von außerhalb des postkakanischen Inlandes Kommende haben da eher noch eine Vorstellung als dessen ab Wiege inländisch sozialisierte und wenig darüber hinausgekommene Insassen. Das erkennt man am Tonfall des „Aha“. Wer hier zu Lande auch nur eine Vorstellung davon hat, was Kritik möglicherweise sein könnte, ist schon Dissident kraft Übermacht der Ignoranz.

Den Adelstitel kann man sich freilich an den Hut stecken. Wäre man anderswo zur See aufgewachsen, hätte man darauf leichten Herzens verzichtet, ha!

Seisdrum: Hier sei Ihnen der Weg gewiesen zu den kritischen Vehikeln, die es da und dort zu Lande oder zu Wasser noch gibt. Die Auswahlkriterien:

  • Aus dem Grund redaktioneller Verantwortlichkeit beschränke ich mich auf Sprachen, die ich verstehe (das sind wenige, ich weiß).
  • Im übrigen stelle ich aus dem Grund gewohnheitsmäßiger Sturheit gewisse Ansprüche an die Radikalität der Kritik und noch einige andere, die sicher irgendwann mit irgendwem diskutabel gewesen wären.

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Rubriken

  • Context XXI

    Zeitschrift & W3-Kooperative — außerdem Produktion von Sendungen für Freie Radios im deutschsprachigen Raum. Die Grundlegende Richtung erweiterte sich in den letzten Jahren von Antimilitarismus zu Gewalt- und Herrschaftskritik zu Kritik.

  • Juridikum

    Zeitschrift im Rechtsstaat. Haben Sie gut aufgepaßt? „Im“ — nicht „für“! Rechts- und Staatskritik von reformistisch bis fundamentalkritisch — heute akademisch.

  • Streifzüge

    Zeitschrift des Kritischen Kreises.

Im World Wide Web

  • AG Kritische Theorie

    Wege aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit

  • analyse & kritik

    ak hat eine lange Geschichte. Ihr Vorläufer, der 1971 gegründete Arbeiterkampf, war 20 Jahre lang die zentrale Publikation des Kommunistischen Bundes (KB). Als der KB sich 1991 auflöste, blieb die Zeitung erhalten. Sie steht jenseits von Dogmatismus und Anpassung an den Zeitgeist.

  • Bahamas

    Wertkritisch & antideutsch.

  • Café Critique

    Das Café Critique ist eine Abspaltung des Kritischen Kreises (Streifzüge) oder umgekehrt. Über die Gründe und Hintergründe kann ich kaum noch und mag ich hier vor allem nicht Auskunft geben. Wie’s scheint, hat’s beiden organisatorisch nicht nachhaltig geschadet und Café Critique ist jedenfalls eine Bereicherung der kritischen Szenerie.

  • Die Fackel

    Von Karl Kraus von 1899 bis 1936 vorangetragen. Vergleichbare Luzidität trat in Kakanien wie auch in Postkakanien eher hin als wieder auf. Die Akademie der Wissenschaften hat die Fackel verdienstvoller Weise online verfügbar gemacht — und zwar nicht irgendwie, sondern sehr brauchbar.

  • Esprit68

    Esprit68 s’est agité pendant un peu plus de 2 ans sous la forme d’un blog puis d’un site. Il en a résulté des productions de plus ou moins bonne qualité qui se sont accumulées, au fils du temps, dans un joyeux désordre. Dans cette nouvelle version, nous avons essayé de faciliter l’accès à ces contenus, du moins à ceux qui nous semblaient conserver quelque intérêt. Nous avons également voulu ordonner un ensemble de ressources préalablement collationnées sur le net.

  • Exit! — Krise und Kritik der Warengesellschaft

    „Der Kapitalismus hat nicht gesiegt, er ist bloß übrig geblieben.“ Es wäre schön, wenn dem nichts hinzuzufügen wäre.

  • Grundrisse

    Dass wir keine Wahrheiten zu verbreiten haben, ist klar; unser Anliegen ist vielmehr, den Prozeß qualifizierter gegenseitiger Befragungen in den Reihen der radikalen Linken zu fördern. Dementsprechend gibt es auch keine „Redaktionsmeinung“ -– außer jener über die Ablehnung von Artikeln.

  • Initiative Sozialistisches Forum (ISF) — ça ira Verlag

    Die ISF ist ein Arbeits- und Aktionskreis unabhängiger Linkskommunisten, der sich an der kritischen Theorie orientiert und ein kategorisches Programm revolutionärer Abschaffungen vertritt.

  • Jungle World
  • Konkret

    Größte — unter anderem weil einzige — linke „Publikumszeitschrift“ Deutschlands, Felsin in der Brandung linker Strömungen, steht immer auf ihrer kritischen Seite, nicht notwendigerweise auf der ihres „Publikums“ — und was das bedeutet steht auf ihren Seiten. Um da draus schlau zu werden muß man die halt lesen, wie sich das bei einer anständigen Zeitschrift gehört.

  • Krisis

    Krisis existiert seit dem Jahr 1986 und versteht sich als theoretisches Forum zur Reformulierung radikaler Gesellschaftskritik. Das Scheitern des traditionellen Marxismus ist für uns absolut kein Grund, marktwirtschaftlich „realistisch“ zu werden, sondern verweist nur auf die Notwendigkeit, dessen theoretische und praktische Grenzen und Begrenztheiten zu überwinden.

  • Kunst, Spektakel und Revolution

    Veranstaltungsreihe zum Verhältnis von Ästhetik und Gesellschaftskritik.

  • Kurswechsel

    Der Kurswechsel ist die Zeitschrift des Beirats für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM). Sie erscheint seit 1986 und versammelt vierteljährlich wissenschaftliche Beiträge zu jeweils einem Schwerpunktthema. Ziel ist das Einbringen von Ergebnissen kritischer sozialwissenschaftlicher Forschung in die politische Debatte.

  • Le Monde Diplomatique [DE]

    An sich eine gute Sache. Die deutschsprachige Ausgabe enthält nur eine Auswahl der Artikel, die Website leider auch keinen RSS-Feed — daher gibt’s hier die Aktualitäten-Links nur en français.

  • Le Monde Diplomatique [FR]

    Um diese Zeitschrift zu verstehen, muß man gewisse republikan- und demokratische Traditionen bedenken sowie und insbesondere, daß mit denen nicht überall ein Staat zu machen war. Jahrelang war es der Traum mehr/weniger alternativer Medienfuzzis, Le Monde Diplomatique in den deutschsprachigen Raum zu transponieren. Wer sich da aller womit auf LMD bezog — das hat das wack’re Blatt nicht verdient.

  • Lettre International

    Lettre International ist eine unabhängige, international orientierte Kulturzeitschrift, die sich ausschließlich aus dem Verkauf der Hefte und Anzeigeneinnahmen finanziert. Lettre ist ein interdisziplinäres intellektuelles Forum und sieht sich keiner politischen Programmatik verpflichtet.

  • Phase 2

    erschien zum ersten Mal im Juli 2001. Sie ist der Versuch, eine Zeitung aus der und für die antifaschistische bzw. linksradikale Bewegung zu machen, die die Theorie und Praxis der radikalen Linken weiterentwickelt, begleitet und analysiert.

  • Prodomo

    In nicht-revolutionären Zeiten besteht die einzig sinnvolle Form von Praxis in der Arbeit am Begriff, der das Abzuschaffende darstellen soll. Die materialistische Kritik unterscheidet sich darin von der Theorie, dass sie nicht behauptet, das Vorliegende sei ein in sich vernünftiges System, sondern als Bedingung jeder Form von Anschauung die Erfahrung voraussetzt, dass die herrschende Gesellschaftsform für die in ihr lebenden Individuen nicht Glück, sondern Leiden, nicht Freiheit, sondern Zwang bedeutet.

  • PROKLA

    In der Zeitschrift werden seit 1971 Themen aus den Bereichen der Politischen Ökonomie, der Politik, Sozialgeschichte und Soziologie bearbeitet. Im Zentrum stehen dabei gesellschaftliche Machtverhältnisse, Polarisierungen im internationalen System und das gesellschaftliche Naturverhältnis.

  • sans phrase | Zeitschrift für Ideologiekritik

    Die Zeitschrift sans phrase verfolgt kein ‘Programm’, weder ein theoretisches noch ein politisches: Ihr einziges Interesse besteht in Ideologiekritik – darin, dem kollektiv wirksamen Wahn zu widersprechen in dem Wissen, dass er dem Innersten der Gesellschaft entspringt, dort, wo das Subjekt die Krise ‘bewältigt’, die das Kapitalverhältnis seinem Wesen nach ist.

  • sinn-haft

    Die Zeitschrift wurde 1996 von engagierten SoziologiestudentInnen ins Leben gerufen und war zunächst am Institut für Soziologie der Universität beheimatet. Inzwischen erscheint die Zeitschrift vierteljährlich zu Themen aus dem Spannungsfeld von Sozial- und Kulturwissenschaften, Technikgeschichte und deren aktuellen gesellschaftlichen Bezügen.

  • TATblatt

    17 Jahre gegen das Böse auf der Welt: Das TATblatt-Archiv. Was als Projekt der schnellen Gegeninformation nach dem StudentInnenstreik 1987/88 begonnen hat, hat sich im Zeitalter der Informationsübertragung in Millisekunden überlebt.

  • Telepolis

    Auch der Kritiker steht unter dem Sachzwang, sich zur Vermeidung eines solchen Realitätsverlustes, der als wünschenswerte Realitäts-Überwindung beim besten Willen nicht mehr durchginge, auf dem Laufenden der gesellschaftlichen Faktizität zu halten. Aber wo, zum Teufel? Hier z.B. geht’s.

  • ZMag

    zmag.de ist ein Projekt von Menschen, die die Texte des amerikanischen ZNet / Z Magazine in deutscher Sprache verfügbar machen möchten. Wir halten die im ZNet verbreiteten Informationen für einen dringend notwendigen Kontrast zur Berichterstattung der Mainstreammedien und das ZNet für eine wichtige Informationsquelle.

Aktualitäten

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Gegenöffentlichkeit bei Wikipedia

Gegenöffentlichkeit beschreibt eine Form gesellschaftlicher Aktivität, die sich bewusst in den Gegensatz zur „herrschenden“ Öffentlichkeit stellt, um vernachlässigte oder unterdrückt erscheinende Themen, Probleme oder soziale Gruppen der allgemeinen Wahrnehmung zugänglich zu machen. So wie Öffentlichkeit steht auch Gegenöffentlichkeit im Gegensatz zu privat – im Grundsatz geht es um die Besetzung öffentlicher Räume, in denen sich Menschen versammeln und einander und andere informieren können. Die Entwicklung der Kommunikationsmittel beeinflusste die Formen und Möglichkeiten von Informationsvermittlung entscheidend.

Anti–AKW–Demonstration in Hannover 1979

Die Demonstration ist das älteste und unvermindert aktuelle öffentliche Mittel von Menschen, um auf sich, ihre Lage oder ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Hier wird kein (technisches) Medium zur Vermittlung benötigt – es können auch Rufe, Sprechchöre oder Plakate sein – die Botschaften werden kurz auf den Begriff gebracht.

Theorie der Gegenöffentlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung des Begriffs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Gegenöffentlichkeit entstand in den 1970er Jahren. Der Begriff erscheint als eine in der Praxis entstandene Vermittlungsweise anderer Auffassungen über Politik und Gesellschaft, die in der bestehenden Öffentlichkeit nicht oder nur verfälscht repräsentiert sind und deren Präsenz in den bestehenden Institutionen [vor allem den Medien] selbst nicht durchsetzbar ist. In der 68er-Bewegung, die diese Erfahrung machte und nach ersten, auch gewaltsamen Aktionen wie die Blockade der Auslieferung der Zeitungen des Axel-Springer-Verlags die Machtlosigkeit im direkten Zugriff einsah, entstand die Idee, die technischen Medien für die Eigenproduktion zu nutzen. Ab Anfang der 1970er Jahre wurde versucht, diesen Bereich von Konfrontation und Auseinandersetzung auch theoretisch und im geschichtlichen Zusammenhang zu untersuchen. Dabei spielte die Herausbildung einer neuen Form von „Massenmedien“, vor allem des Fernsehens, eine entscheidende Rolle. Prägend in dieser Bestimmung war das 1972 erschienene Werk von Oskar Negt und Alexander Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung[1], das sich auf den Philosophen Jürgen Habermas bezog, der 1962 den Band „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ vorgelegt hatte.[2]

Historische Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Das ursprüngliche Bedürfnis nach Öffentlichkeit im repräsentativen Sinn scheint das Bedürfnis der herrschenden Feudalklasse gewesen zu sein. [...] Die durchgesetzte bürgerliche Gesellschaft übernimmt diese Ausdrucksformen von Herrschaft und verändert sie teilweise in ihrer Funktion.“[3]

Habermas wählte den Begriff der „plebejischen Öffentlichkeit“ - abgeleitet aus den gemischten städtischen Unterschichten, die in der Französischen Revolution die Versuche unternahmen, eine ihnen gemäße Öffentlichkeit herauszubilden.[4]

Negt/Kluge wählten „die Bezeichnung proletarische Öffentlichkeit, weil es sich [...] nicht um eine Variante der bürgerlichen Öffentlichkeit, sondern um eine in der Geschichte angelegte, [...] völlig andere Auffassung des gesamtgesellschaftlichen Zusammenhanges handelt.“[5] In der Vorrede von ‚Öffentlichkeit und Erfahrung‘ definieren die Autoren ihr Interesse, „die innerhalb der fortgeschrittenen kapitalistischen Gesellschaft entstehenden Widerspruchstendenzen auf die Entstehungsbedingungen von Gegenöffentlichkeit zu untersuchen.“[6]

Gegenöffentlichkeit als Zwischenstadium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der besonders im universitären Bereich erfolgenden Rezeption des Werkes blieb vor allem der Begriff „Gegenöffentlichkeit“ haften. Er hat sich bis heute erhalten, obwohl Negt/Kluge Gegenöffentlichkeit als „Vorform von proletarischer Öffentlichkeit“ bezeichneten [7] - eine Vorstellung, die den Begriffswandel nicht überlebt hat. Eine Reduktion auf das Gegensätzliche oder eine bloße Darstellung oppositioneller Auffassungen lag nicht im Sinne der Autoren, auch sollte „proletarische Öffentlichkeit“ mehr als eine Handlungsweise zur Umsetzung der Interessen einer gesellschaftlichen Klasse sein: Es ging ihnen – auch im Ausblick – um einen „Transformationsprozeß“ zur Erlangung „der Bündnisfähigkeit zwischen denjenigen gesellschaftlichen Kräften, die den ganzen Umfang der Neuorganisation einer kommenden Gesellschaft zu leisten imstande sind ...“[8]

Unter dieser Prämisse konnte Gegenöffentlichkeit seit den 1970er Jahren nur in rudimentären Formen und in vergleichsweise geringem Umfang entstanden sein. Bezeichnend ist jedoch, dass im Rahmen der Jugend- und Protestbewegungen und später den Neuen Sozialen Bewegungen vor allem die Entwicklung der technischen Möglichkeiten eine Dezentralisierung von Öffentlichkeit bewirkte, die zu einer Vervielfältigung ‚autonomer Räume‘ – insbesondere durch die Expansion kultureller Aktivitäten – bis hin zu den ‚virtuellen Räumen‘ des Internets führte. Dieser Prozess, seine Auswirkungen und sein Zusammenhang mit gesellschaftlichen Entwicklungen sind jedoch seit Negt/Kluge auf theoretischer Ebene nicht mehr umfassend analysiert und dargestellt worden.

Praxis der Gegenöffentlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentlichkeitsarbeit in der Protestbewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Aktivitäten in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin(West), die man in den Rahmen von Gegenöffentlichkeit stellen kann, entstanden während der 68er-Bewegung. Überregional bekannt waren die Periodika Agit 883 und „Langer Marsch“. Wichtigstes Medium war das Flugblatt. Da es noch keine einfachen Druck- oder Kopierverfahren gab, war die Produktion einer Zeitschrift aufwendig und meist nur im Zusammenhang mit Institutionen oder Gewerkschaften möglich. Dies galt auch für audiovisuelle Medien, damals dem 16-mm-Film. Dokumentationen entstanden vorwiegend an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) und dem Institut für Filmgestaltung in Ulm. Eine Sendung im Fernsehen war nur selten möglich. Ein Forum waren die Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen. Meist wurden Vorführungen von den Machern selbst organisiert. Im späteren Verlauf der 68er-Bewegung entstanden die oft gut finanzierten K-Gruppen und DDR–nahe Organisationen, die für ihre Partei–Öffentlichkeitsarbeit ausreichend Produktionsmittel besaßen.

Alternativbewegung der 1970er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angeregt durch die Protestbewegung entfaltete auch die Generation nach den 68ern eine rege mediale Produktionstätigkeit, die jedoch kaum mehr agitatorisch war und anfangs oft der Selbstverständigung von Gruppen oder ‚Szenen‘ diente. Die technische Entwicklung hatte neue Produktionsmittel geschaffen – etwa den Super-8-Film, der 16 mm ablöste – und auch Musikequipment wurde für junge Bands, Studios und Veranstalter [Jugendzentren] erschwinglich.

Songgruppe Unistreik im Audimax der Technischen Universität Berlin 1977.

Die Berlin und die Bundesrepublik umfassenden Unistreiks von 1976/1977, in deren Rahmen die „Unorganisierten“ mit ihrer Überzahl und ihrer Erfahrung in Veranstaltungsorganisation und Öffentlichkeitsarbeit die Vorherrschaft der K-Gruppen brechen konnten, führten in der Folge zu einem "Gründer–Boom" an Projekten. Es war die Zeit, in der man die Unis verließ und in die Stadtteile, in den „Kiez“ ging (Tunix-Kongress 1978). Zunächst in den Universitätszentren, bald in jeder größeren Stadt erschienen nun sogenannte Stattzeitungen wie das „Blatt“ in München, „Klenkes“ in Aachen oder „De Schnüss“ in Bonn. Sie erreichten Auflagen von bis zu 20.000 Exemplaren und boten den verschiedenen Gruppen, die in der Lokalpresse nicht zu Wort kamen, ein Forum. Im deutschsprachigen Raum erschienen eine Fülle von Kleinst- und Alternativzeitungen. Peter Engel und W. Christian Schmitt konnten 1974 für die Zeit seit 1965 ca. 250 Alternativzeitungen feststellen.[9] 1986 nannte das Verzeichnis der Alternativpresse, das vom Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten (ID) herausgegeben wird, ca. 600 mehr oder weniger regelmäßig erscheinende Zeitungen und Zeitschriften.

Plakatmotiv zum Film der Medienwerkstatt Berlin 1980

Einen Erfolg erzielte die Alternativbewegung mit dem sechswöchigen Umweltfestival am Funkturm in Berlin im Sommer 1978, das von zehntausenden interessierter Bürger besucht wurde. Der von einer zugehörigen Gruppe, der Medienwerkstatt Berlin, gedrehte Film über die Veranstaltung mit dem Titel „Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen“ lief im Februar 1980 auf dem Internationalen Forum des Jungen Filmes der Berlinale.

Soziale Bewegungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Phase wurden auch zahlreiche Theatergruppen und Kabaretts gegründet [u.a. das Frankfurter Fronttheater und Die Drei Tornados] - der Begriff der ‚Gegenöffentlichkeit‘ löste sich nun aus seiner begrenzten politischen Bestimmung und umfasste auch kulturelle Arbeit sowie fachorientierte Aktivitäten, wie sie im Umwelt–Engagement notwendig wurden. Das Spektrum reichte von der Vergangenheitsbewältigung über den Umweltschutz bis hin zur Anti-Atomkraft-Bewegung. Die einsetzende Spezialisierung ließ eigene Zeitschriften der Frauenbewegung, von Mietervereinen, Umwelt- und Ökogruppen entstehen.

Nicht nur in Berlin wurden die Möglichkeiten der Nutzung autonomer Räume erkannt [Kreuzberg] und diese dann im Zusammenhang mit den Hausbesetzungen erweitert.

Nach dem Abflauen der Bewegungen richteten sich Projekte und Gegenmedien ein, fusionierten oder lösten sich aus verschiedenen Gründen auf. Vielfach war ein Überleben nur durch einen Kommerzialisierungsprozess möglich. Beispiele sind Stadtmagazine wie „Ketchup“ aus Heidelberg, „Tip“ und „Zitty“ in Berlin. Dies besaß auch Rückwirkung auf die Inhalte. Mit dem Internet verlagerte sich Gegenöffentlichkeit auch ins Netz. Der Begriff kam jedoch außer Gebrauch und ist heute eine historische Kategorie.

Vermittlungsformen von Gegenöffentlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevorzugte ‚Medien‘ der Gegenöffentlichkeit wurden neben den Demonstrationen die Druckwerke [Bücher, Broschüren, Zeitungen, Plakate und Flugblätter] sowie audiovisuelle [„AV“–]Produkte: Film, Video, Foto, Musik auf Schallplatte, Tonband und Cassette. Dazu zählte man auch öffentliche Darbietungen: Straßentheater, künstlerische oder politisch motivierte Auftritte, Musikdarbietungen und Konzerte. Mit diesen Medien, Werken oder Aktionen wurde „Gegenöffentlichkeit hergestellt“.

Radio, Film und Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Versteck eines Radiosenders der Hausbesetzer auf dem Gleisdreieck-Gelände in Berlin 1981[10]

Mit der technischen Weiterentwicklung wurden in den 1980er Jahren weitere Medien für die „Gegenöffentlichkeit von unten“ erreichbar und erschwinglich. Zuerst illegal, später legal, begannen alternative Radiosender wie Radio Dreyeckland oder Radio Z in Nürnberg. Dank der Super-8- und Videotechnik konnten auch eigene Filme mit wenig Geld erstellt werden. Der Super-8-Filmverleih Gegenlicht und Videogruppen wie die Medienwerkstatt Freiburg, das Medienpädagogik Zentrum Hamburg e. V. in Hamburg oder die Autofocus videowerkstatt in Berlin wurden gegründet.

Computerszene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutschsprachige Mailbox-Szene entstammt in großen Teilen den neuen sozialen Bewegungen. Computer-Aktivisten nahmen sich Themen wie des freien Zugangs zum Internet sowie des Datenschutzes an und schufen eine eigene Netzkultur.

Mit der Verbreitung des Internets hat die Gegenöffentlichkeit ein neues Forum gefunden. Ein eigener Bürgerjournalismus ist im Netz entstanden, die Netzbewohner gaben sich Bezeichnungen wie Netizen und Regeln wie die Netiquette.

Neue theoretische Ansätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Interview beschreibt Alexander Kluge die Potentiale des Internets als revolutionär: „Das bisherige Programm wird von oben nach unten ausgestrahlt. Wenn das online–System nicht in den Besitz von Konzernen kommt, funktioniert es auch von unten nach oben. [...] Als Potential tritt es hervor, als Rohstoff. Gelungen ist es bisher nicht. In den Köpfen steckt noch das ganze konservative Pflichtprogramm mit seiner Ideologie. [...] Man darf noch nicht jubeln, aber dort (bei YouTube) wird die Enzensberger’sche Radiotheorie vorgeführt. [...] Online ist eine Revolution [...] In YouTube gibt es, sehr zerstreut zwar, oft brillante Dinge, und die werden vollkommen neu erfunden, ohne jede Programmdirektion. Diese indirekte Öffentlichkeit ist eine neue Herausforderung ...“[11]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oskar Negt, Alexander Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1972. Hier zitiert in der Ausgabe: edition suhrkamp, 1976.
  2. Jürgen Habermas: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Neuwied und Berlin 1962.
  3. Negt/Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung, S. 132.
  4. Jürgen Habermas: Strukturwandel der Öffentlichkeit, S. 8.
  5. Negt/Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung, S. 8.
  6. Negt/Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung, S. 8.
  7. Negt/Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung, S. 163.
  8. Negt/Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung, S. 167.
  9. Peter Engel, Winfried Christian Schmitt: Klitzekleine Bertelsmänner. Literarisch-publizistische Alternativen 1965 - 1973, Nann. München/Scheden (Gauke) 1974.
  10. „...Hausbesetzer[n], die aus dem Wasserturm heraus ihren illegalen Radiosender betrieben.“ In: Jörg Schmalfuß: Gleisdreieck – ein Bahngelände in Berlin. Zitiert nach: Deutsches Technikmuseum Berlin, 4/2013, S. 28.
  11. Süddeutsche Zeitung: Interview von Willi Winkler: Alexander Kluge über Revolution, 29./20. August 2009.

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In der Warenwelt

Die taz - Manifestation von Gegenöffentlichkeit?

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Der Erfolg von Attac: Medienwirksame Strategien in der Gegenöffentlichkeit

Benjamin Romberg
GRIN Verlag, Kindle Edition, 24 Seiten, Juni 2012
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 1. Januar 2011 hat Frankreich neben dem bereits 2010 erhaltenen Vorsitz der G20, auch die (...)

Auch Zwerge werfen lange Schatten: Sprüche und Widersprüche (Klassiker der Weltliteratur)

Karl Kraus
marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg, Gebundene Ausgabe, Deutsch, 224 Seiten, ISBN: 3865393047, September 2016

Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, Bd.5, Gegenöffentlichkeit bis (...)

Wolfgang Fritz Haug
Argument Verlag, Gebundene Ausgabe, Deutsch, 720 Seiten, ISBN: 3886194353, Januar 2002

Lokal ankommen: Kommunale und regionale GegenÖffentlichkeit (Crashkurs Kommune)

Felicitas Weck, Gerd Siebecke
VSA, Taschenbuch, Deutsch, 104 Seiten, ISBN: 3899655060, März 2013

Ein Cinegraph Buch - Protest - Film - Bewegung: Neue Wege im Dokumentarischen

edition text + kritik, Kindle Edition, 182 Seiten, November 2015
In den 1960er und 1970er Jahren entstanden in Deutschland und Europa Protestbewegungen, die in ihrer Aufmüpfigkeit das gesellschaftliche Klima bestimmten und neue Themen besetzten. Plötzlich wurde der konservative Obrigkeitsstaat grundlegend in Frage gestellt. Auch der Dokumentarfilm veränderte (...)

Sapere aude! WikiLeaks als Fahnenträger der digitalen Gegenöffentlichkeit: Wie die (...)

Niklas Weith
GRIN Verlag, Kindle Edition, 80 Seiten, Juni 2011
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Passau (Philosophische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Fortschrittsoptimismus prägte die Bewegung eines Bürgertums, welches sich auf die Macht einer kritischen Öffentlichkeit (...)

Unbedingte Universitäten: Was passiert?: Stellungnahmen zur Lage der Universität

Dirk Baecker, Ulrich Beck, Judith Butler, Philippe Büttgen, Marcus Coelen, Simon Critchley, Alex Demirovic, Wolfram Ette, Christian Hänggi, Werner Hamacher, Barbara Cassin
diaphanes, Taschenbuch, Deutsch, 412 Seiten, ISBN: 3037341246, März 2010

GegenÖffentlichkeit!: Neue Wege im Dokumentarischen (Katalog zu CineFest / Internationales (...)

edition text + kritik, Taschenbuch, Deutsch, 168 Seiten, ISBN: 3869163909, Januar 2014

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