Bearbeitung & Schnitt

Wenn eins das Ausgangsmaterial sorgfältig aufgenommen und/oder zusammengetragen hat, kann es an den fun part gehen: Die Zusammenstellung zu einer interessanten und hörbaren Sendung.

Inhaltlich kann man das — was das sog. „Format“ betrifft — unterschiedlich anlegen. Diesbezüglich habe ich das Rad auch nicht neu erfunden und will mich an dieser Stelle garnicht einmischen.

In produktioneller Hinsicht sollte man aber die Qualität, um die man sich hoffentlich schon bei der Aufnahme bemüht hat, bei der weiteren Bearbeitung aufrecht halten, sodaß das Endprodukt für die geneigten HörerInnen ohne sich aufrollende Zehen einigermaßen conveniant hörbar bleibt (es sei denn, eins hat einen guten, programmatischen Grund für inconvenience). Das bedeutet z.B., jetzt keine Fehler einzubauen, die bei der Aufnahme noch nicht vorhanden waren (z.B. „clipping“), die Tonportionen nicht so zusammenzumixen oder zu überblenden, dass der Text nicht mehr verständlich ist, das Ganze so auszupegeln, dass die geneigten HörerInnen nicht gezwungen sind, selbst mit der Hand am Regler ständig nachzupegeln etc. ...

Letztlich ist es wie beim gedruckten Text auch: Man will die Aufmerksamkeit des geneigten Publikums für den Inhalt gewinnen und aufrecht erhalten — aus diesem guten Grund ist Lesbarbeit und hier: „Hörbarkeit“ Gebot numero uno, mag das auch dem Drang nach Orignalität bisweilen entgegenstehen.

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