Antisemitismus ...

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Radiosendungen

  • Antisemitismus und „deutsche Arbeit“
    Sendungsgestaltung: Robert Zöchling , Stephan Grigat

    Vortrag von Ulrike Becker, Mitautorin des Buches „Goldhagen und die deutsche Linke“. Das Konzept der „deutschen Arbeit“ als ursprünglich und wesentlich antisemitisches Konzept — von der bürgerlichen Revolution bis zum Nationalsozialismus und darüber hinaus.

  • Dealerparanoia und Antisemitismus
    Sendungsgestaltung: Markus Pinter , Robert Zöchling

    Christoph Teuber von der Hamburger Gruppe RatioRauschRevolution über antisemitische Ressentiments in der Hetze gegen DealerInnen. Er weist auf Parallelen in antisemitschen Diskursen und dem Diskurs über Drogen und DealerInnen hin.

  • Dealerparanoia und Rassismus
    Sendungsgestaltung: Markus Pinter , Robert Zöchling

    Lars Quadfasel und Christoph Teuber von der Hamburger Gruppe RatioRauschRevolution über Drogenpolitik, Drogenverbote und den rassistischen, öffentlichen Diskurs über Drogen und DealerInnen.

  • Die Logik der Vernichtung I
    Sendungsgestaltung: Robert Zöchling , Stephan Grigat

    Moishe Postone über den Antisemitismus.

  • Die Logik der Vernichtung II
    Sendungsgestaltung: Robert Zöchling , Stephan Grigat

    Moishe Postone über den Antisemitismus.

  • Konkretionswahn und Antisemitismus
    Sendungsgestaltung: Robert Zöchling , Stephan Grigat

    Präsentation des Buches „Verborgener Staat, lebendiges Geld — Zur Dramaturgie des Antisemitismus“ durch den Autor Gerhard Scheit. Der wahnhafte Drang zur Konkretisierung und Personalisierung der negativen Aspekte des Kapitals als zentraler Aspekt des Antisemitismus, der diesen von anderen Rassismen unterscheidet.

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Judenfeindlichkeit bei Wikipedia

Der wandernde Ewige Jude, farbiger Holzschnitt von Gustave Doré, 1852, Reproduktion in einer Ausstellung in Yad Vashem, 2007

Judenfeindlichkeit (auch Judenhass, Judenfeindschaft, gegebenenfalls Judenverfolgung) bezeichnet eine pauschale Ablehnung der Juden und des Judentums. Dieses Phänomen erscheint seit etwa 2500 Jahren und hat besonders die Geschichte Europas über weite Strecken begleitet. Es reicht von Verleumdung, Diskriminierung und Unterdrückung über lokale und regionale Ausgrenzung, Verfolgung und Vertreibung bis zum Genozid an etwa sechs Millionen europäischen Juden (Schoah) in der Zeit des Nationalsozialismus.

Sind die Motive der Feindschaft überwiegend religiös, wird von Antijudaismus gesprochen. Sind die Motive nationalistisch, sozialdarwinistisch oder rassistisch, wird dies im Anschluss an die Antisemiten selbst seit etwa 1870 als Antisemitismus bezeichnet. Dieser Begriff wird heute oft als Oberbegriff und Synonym für alle Formen pauschaler Judenfeindlichkeit gebraucht. Dabei unterscheidet die Antisemitismusforschung im Antisemitismus (bis 1945) oft einen Frühantisemitismus (von etwa 1800 bis 1879) und einen „modernen“, rassistischen Antisemitismus (1879–1945). Beide unterscheidet sie vom „sekundären“ Antisemitismus. Wo Charaktermerkmale, Ideen und gesellschaftliche Tendenzen als „jüdisch“ abgelehnt werden, obwohl es dort kaum oder keine Juden gibt, spricht man vom „Antisemitismus ohne Juden“. Die Ablehnung des Zionismus und des Staates Israel nennt man Antizionismus. Dieser kann antisemitische Motive enthalten oder verdecken. In Bezug auf die islamische und arabische Welt spricht man dann von einem islamischen oder arabischen Antisemitismus (siehe dazu unter anderem Antisemitismus (nach 1945) – Naher Osten, arabische und islamische Länder).

Im Unterschied zu allgemeiner Fremdenfeindlichkeit wird Judenfeindlichkeit mit angeblich unveränderlichen Eigenschaften von Juden begründet, die oft auch gleichbleibend bezeichnet und dargestellt werden. Juden sollten als „Feinde der Menschheit“ (Antike), „Gottesmörder“, „Brunnenvergifter“, „Ritualmörder“, „Wucherer“ (Mittelalter und frühe Neuzeit), „Parasiten“, „Ausbeuter“, „Verschwörer“ und heimliche „Weltherrscher“ (etwa ab 1789) immer die angeblichen Verursacher aller möglichen negativen Fehlentwicklungen und menschengemachten Katastrophen sein. So ähneln sich antijüdische Karikaturen durch die Jahrhunderte stark. Diese Stereotype wirken bis in die Gegenwart fort und haben sich als außergewöhnlich stabil und anpassungsfähig erwiesen. Solche Judenbilder gelten daher auch als besonders typisches und wirkungsmächtiges Beispiel „für Bildung von Vorurteilen und politische Instrumentalisierung daraus konstruierter Feindbilder“.[1]

Pauschale Judenfeindlichkeit tendierte bei all ihren verschiedenen Begründungen letztlich zur Auslöschung des Judentums, indem es zur überholten und „verworfenen“ Religion erklärt wurde (christliches Mittelalter), einem allgemeinen humanen „Fortschritt“ zum Opfer gebracht werden sollte (Aufklärung), und schließlich zum Untergang im „Rassenkampf“ bestimmt wurde (NS-Zeit).

Antike Judenfeindschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Antike Judenfeindschaft

Die Großreiche des Alten Orients Altes Ägypten, Assur, Babylonien, Persien, Medien, das Großreich Alexanders und das Römische Reich versuchten oft, den Völkern eroberter Gebiete ihre Götter und Kultur aufzuzwingen. Ihre Religionspolitik war meist mit einem Staatskult verbunden, der ein Gottkönigtum beinhaltete, um die unterworfenen Völker ihrer Zentralgewalt zu unterwerfen und zu vereinheitlichen. Dabei gestattete ihnen der verbreitete Polytheismus, andere Götter in das eigene Pantheon aufzunehmen. So konnten die eroberten Völker ihre Götter unter neuen Namen weiter verehren.

Die Israeliten glaubten seit ihrer vorstaatlichen Zeit (um 1200 bis 1000 v. Chr.) nur an einen Gott (Monotheismus), der sich ihnen im Auszug aus Ägypten als ihr Befreier JHWH bekannt gemacht habe und als Schöpfer der ganzen Welt nicht mit Geschaffenem verwechselbar sei (Ex 3,14 EU, 20,2ff. EU). Sie verweigerten sich zunehmend der polytheistischen Umwelt, lehnten Synkretismus und Gottkönigskulte ab und stellten damit die Wertorientierung und politische Einheit der jeweils herrschenden Großreiche in Frage. In der antiken Geschichte Israels wurde die Existenz des Judentums mehrfach akut bedroht. Die Assyrer zerstörten das Nordreich Israel (722 v. Chr.), die Babylonier zerstörten den ersten Jerusalemer Tempel, exilierten die Oberschicht des Reiches Judas und beendeten seine Königsdynastie (586 v. Chr.). Der Seleukide Antiochos IV. versuchte um 170 v. Chr. zuerst, den Zeuskult im Jerusalemer Tempel zu etablieren, verbot dann den Sabbat und die Beschneidung und verfolgte so die toratreuen Anhänger der aufständischen Makkabäer unter den Juden, um deren Religion zu vernichten.

Das Römische Reich tolerierte nach seiner Eroberung Israels (65 v. Chr.) das Judentum mit seinem erneuerten zentralen Tempelkult zunächst. Durch hohe Steuerlasten, Missachtung wichtiger jüdischer Identitätsmerkmale, etwa des Bilderverbots im Tempelbezirk, und den Kaiserkult der römischen Kaiserzeit entstanden zunehmende Spannungen, die zum Jüdischen Krieg eskalierten. Die Römer beendeten diesen 70 n. Chr., indem sie Jerusalem und den zweiten Jerusalemer Tempel zerstörten. Damit verlor das Judentum sein religiöses und staatliches Zentrum. Nach ihrem Sieg über Bar Kochba (135) verboten die Römer Juden die Ansiedlung in Jerusalem und vereinten Judaea mit seinen Nachbarprovinzen zur Provinz Syria Palaestina, in der nur noch wenige Juden leben durften. Damit hatten die Juden auch ihr Land, die bisherige religiöse Teilautonomie und die Aussicht auf einen eigenen Staat verloren. In der Folgezeit verfestigten sich die seit etwa 200 v. Chr. im Orient verbreiteten antijüdischen Stereotype bei gebildeten Römern: Ihnen galten Juden als „Feinde des Menschengeschlechts“ (Tacitus).

Antijudaismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Luthers antijüdische Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ 1543
Hauptartikel: Antijudaismus

Als „Antijudaismus“ wird eine religiöse Judenfeindschaft bezeichnet, die im Christentum mit spezifisch theologischen Motiven begründet wurde:

  • Die Anklage des „Gottesmords“ gibt den Juden eine Kollektivschuld am Tod Jesu Christi. Daraus abgeleitet oder damit verwandt waren christliche Ritualmordlegenden und Stereotype wie der „Hostienfrevel“.
  • Die Substitutionstheologie behauptet, die Juden hätten durch die Ablehnung Jesu Christi ihre Erwählung zum Volk Gottes verloren und stünden unter einem fortwirkenden Fluch Gottes, während die Kirche ihre Erwählung „geerbt“ habe, so dass nur noch zu Christen getaufte Juden das Heil erlangen könnten.

Dazu wurden antijüdisch ausgelegte Textstellen des Neuen Testaments herangezogen. Dies diente anfangs der Selbstbehauptung einer judenchristlichen Minderheit in Judäa, wurde seit etwa 130 von der inzwischen heidenchristlichen Mehrheit übernommen und bis 380 in eine Staatsreligion mit universalem Herrschaftsanspruch integriert. Im Hochmittelalter nahm die antijüdische Kirchenpolitik Züge einer systematischen Verfolgung an. Juden wurden zwangsgetauft, ghettoisiert, kriminalisiert und dämonisiert.

Um 1450, gegen Ende der Reconquista, führte die spanische Inquisition unter Torquemada und seinen Nachfolgern den Begriff der limpieza de sangre (spanisch für „Reinheit des Blutes“) ein: Nur Christen, die nicht von zwangsgetauften Juden (Marranen) oder Muslimen (Morisken) abstammten, galten als unverdächtig. 1492 vertrieben die katholischen Könige Spaniens die dort lebenden Juden (siehe Alhambra-Edikt).

Christen grenzten Juden seit dem 9. Jahrhundert aus den meisten Berufsbereichen aus und überließen ihnen verachtete Berufe wie den Trödelhandel, das Pfand- und Kreditwesen. Später begründeten sie ihre Judenfeindschaft oft auch ökonomisch und politisch: Juden galten als Wucherer und arbeitsscheu, die zudem heimlich nach Herrschaft über alle Christen oder sogar nach ihrer Vernichtung strebten. Mit solchen Verschwörungstheorien wurden Pogrome an Juden gerechtfertigt, so besonders bei den Kreuzzügen im 12. und 13. Jahrhundert und bei der Pestpandemie im 14. Jahrhundert. Martin Luther riet in seiner Schrift Von den Juden und ihren Lügen 1543 den Fürsten zur Zerstörung der Synagogen und jüdischen Wohnungen, Internierung, Zwangsarbeit und schließlich Vertreibung der Juden (siehe Martin Luther und die Juden).

Im 19. Jahrhundert gingen christliche und rassistische Judenfeindschaft ineinander über; so belebten Antijudaisten und Antisemiten gemeinsam die Ritualmordlegende neu. Seit 1900 waren nationalistische Christen oft auch Antisemiten, so in der NS-Zeit die evangelische Kirchenpartei „Deutsche Christen“.

Seit 1945 begann unter dem Eindruck des Holocaust eine allmähliche Abkehr der Kirchen von der theologisch begründeten Judenfeindlichkeit, wobei besonders die Judenmission weiter Streitthema blieb (siehe Kirchen und Judentum nach 1945).

Der Begriff Antisemitismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm Marr Der Weg zum Siege des Germanenthums über das Judenthum aus dem Jahr 1880

Entstehung und Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff „Antisemitismus“ ist ursprünglich eine Erweiterung zu „Semitismus“, einem linguistischen Terminus, der sich von den „Semiten“ ableitet, also den „Nachfahren des Sem“, eines Sohnes Noahs in der Bibel (Gen 9,18 EU). Auf ihn und seine Brüder Ham und Jafet führt die „Völkertafel“ in Gen 10 EU alle aufgezählten Völker der Erde zurück. Die biblische Exegese des Mittelalters ordnete die Semiten Asien, die Jafetiten Europa und Hamiten Afrika zu.

Im 18. Jahrhundert wichen manche Historiker und Orientalisten davon ab und bezogen die Stammlinien-Namen auf kontinentübergreifende Sprachfamilien. Im Gefolge von August Ludwig von Schlözer, der Hebräer, Araber und afrikanische Abessinier 1771 als „Semiten“ bezeichnete, ordnet die Sprachwissenschaft Hebräisch, Arabisch, Aramäisch und das in Äthiopien gesprochene Amharisch als semitische Sprachen ein. 1816 stellte Franz Bopp diesen die indogermanischen Sprachen gegenüber, deren Verwandtschaft er bewies. Um 1860 kam auch das Abstraktum „Semitismus“ für Fremdwörter aus der Sprachfamilie der „Semiten“ auf. Diesen wurden auch europäische Juden zugeordnet, die in der Diaspora längst nicht mehr nur Hebräisch sprachen.

Die Französische Revolution von 1789 hatte die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte und die Bildung von Nationalstaaten europaweit begünstigt. Damit begannen auch andere Staaten ihre Staatsbürger rechtlich allmählich gleichzustellen und leiteten eine Jüdische Emanzipation ein. Nationalistische Einigungsbewegungen bekämpften diese und suchten der veränderten historischen Lage angepasste Gründe für den tradierten Judenhass des vom Christentum geprägten Mittelalters. Arthur de Gobineau (1853) und andere begründeten den Rassismus als pseudowissenschaftliche Theorie, in der sie auch Juden als eigene, von den übrigen Europäern unterschiedene „Rasse“ definierten. Um 1860 schlossen manche Ethnologen von Sprachfamilien auf ethnisch und genetisch verwandte bzw. verschiedene Völker und Rassen. Obwohl sie „Indogermanen“ und „Semiten“ als gemeinsame kaukasische Rasse zusammengefasst hatten, schrieb der Orientalist Christian LassenAriern“ (Indogermanen) und „Semiten“ in seiner Indischen Altertumskunde (1844–1865) verschiedene Eigenschaften zu:[2]

„Die Geschichte beweist, dass Semiten nicht die Harmonie seelischer Kräfte besitzen, die die Arier unterscheidet. Der Semit ist selbstsüchtig und ausschließend. Er besitzt einen scharfen Verstand, der ihn befähigt, Gebrauch von den Gelegenheiten zu machen, die andere schaffen, wie wir es in der Geschichte der Phönizier und später der Araber sehen.“

Der französische Historiker und Philologe Ernest Renan kategorisierte Judentum, Christentum und Islam 1862 als „semitische Religion“ und behauptete, „Semiten“ sei jeder militärische, politische, wissenschaftliche und geistige Fortschritt fremd. Intoleranz sei die natürliche Folge ihres Monotheismus, den sie den vom Polytheismus geprägten Ariern kulturell übergestülpt hätten. Ihr „arrogantes Erwählungsbewusstsein“ sei seit 1800 Jahren verantwortlich für den Hass auf sie. Zugleich warnte Renan davor, die heutigen Juden als „Semiten“ zu bezeichnen.

Der Bibliograph und Orientalist Moritz Steinschneider bezeichnete Renans Thesen 1860 in der Hebraeischen Bibliographie für neuere und ältere Literatur des Judentums als „antisemitische Vorurteile“.[3] Der Orientalist Gustav Weil behauptete 1865 im Rotteck-Welckerschen Staatslexikon in dem Artikel „Semitische Völker“, das Königtum unter den Juden sei wie das Khalifat unter den Arabern, „eine antisemitische Geburt.“ Weil gebrauchte das Adjektiv demnach im Sinne von „unsemitisch“.[4] In seiner explizit gegen Juden und Judentum gerichteten Bedeutung wurde „antisemitisch“ erstmals in der Allgemeinen Zeitung des Judenthums vom 2. September 1879 in einem Beitrag über judenfeindliche Umtriebe erwähnt. Einer anonymen Korrespondenz aus Hamburg entnahm die Redaktion, Wilhelm Marr beabsichtige ein „antisemitisches Wochenblatt“ zu publizieren. Als neue begriffliche Prägung tauchte das Substantiv „Antisemitismus“ dann tatsächlich wenige Wochen später im Umfeld von Marr auf. Zu diesem Zeitpunkt war die Bezeichnung „Semiten“ für Juden in der antijüdischen Literatur bereits geläufig, wie auch dasselbe Milieu den ursprünglich sprachwissenschaftlichen Terminus „Semitismus“ in einem abwertenden und judenfeindlichen Sinne instrumentalisiert hatte.[5] Da „Semitismus“ als Begriff aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammte und eine Sprachfamilie bezeichnete, keineswegs aber ein ethnisches Kollektiv, ist das Antonym „Antisemitismus“ eine etymologische Fehlprägung.[6]

Marr rief 1879 zur Gründung einer „Antisemitenliga“ auf und gab einige „Antisemitische Hefte“ heraus. 1880 initiierte die „Berliner Bewegung“ zudem eine „Antisemitenpetition“. Von da an bezeichnete „Antisemitismus“ allgemein die Haltung von deren Unterzeichnern und Marrs Anhängern.[7] In seiner populären Schrift Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum (1879) definierte Marr Juden als „orientalische Fremdlinge“ einer „semitischen Race“. Wegen angeblich biologisch determinierter Eigenschaften seien sie moralisch minderwertig und weder durch die christliche Taufe noch erzieherische „Verbesserung“ in die bürgerliche Gesellschaft zu integrieren.[8] Dieser Versuch gefährde vielmehr die Rasseeigenschaften der Deutschen, die sich nur durch Ausgrenzung der Juden hätten behaupten können, diesen aber gleiche Rechte verschafft und damit ihren Untergang besiegelt hätten.[9] Weil die Juden von Natur aus unfähig zur Assimilation seien, hätten sie einen „Staat im Staate“ gebildet und dann in einem unbemerkten rassistischen Kulturkrieg dessen Presse, Staatsfinanzen und Wirtschaft erobert.[10] „Der Jude“ sei mit der „Geldmacht“ identisch und beherrsche die „Germanen“, die ihren „Kampf ums Dasein“ gegen „Verjudung“ und „Zersetzung“ seit 1848 praktisch verloren hätten.[11] Diesen „aufgeklärten“ politischen Antisemitismus grenzte Marr scharf vom bloß emotionalen christlich-religiösen Judenhass ab, um ihn als rationalen Diskurs erscheinen zu lassen und auch religionsferne Bürger von der angeblich notwendigen Ausgrenzung der Juden zu überzeugen.[12] Marr prägte den Begriff „Antisemitismus“ auch, um zeitgenössischen antijüdischen Kampagnen in Mitteleuropa einen „wissenschaftlichen“ Anstrich zu geben.[13]

Da die jüdische Minderheit keine einheitliche Ideologie und Partei vertrat, die die Antisemiten hätten bekämpfen können, konstruierten sie einen völkisch-rassischen Gegensatz und machten das tradierte Schimpfwort „der Jude“ zum Inbegriff aller negativ erlebten und gedeuteten Zeiterscheinungen seit der Aufklärung. Er besitze und lenke die kritische Presse, infiltriere die Nation mit egoistischem Gewinnstreben, kalter Zweckrationalität, fremden Ideen und Tendenzen: Rationalismus, Materialismus, Internationalismus, Individualismus, Pluralismus, Kapitalismus (Manchesterliberalismus), Demokratie, Sozialismus und Kommunismus. Er sei schuld am Zerfall („Zersetzung“) traditioneller Gesellschaftsstrukturen, an Ausbeutung, Wirtschaftskrisen, Kapitalkonzentration und Inflation, Uneinigkeit und Schwäche der Nation. Als Zusammenfassung solcher anti-jüdischen und rassistischen Stereotype wurde der Begriff „Antisemitismus“ im Kaiserreich rasch Allgemeingut. Er blieb etwa 75 Jahre lang die Eigenbezeichnung „prinzipieller“ Judenfeinde, die die Bekämpfung des „Semitismus“ zu ihrem Programm machten und damit die Isolierung, Vertreibung und schließlich die Vernichtung der Juden meinten.

Auch im Zarenreich Russland, Kaisertum Österreich und nachrevolutionären Frankreich verbreitete sich Antisemitismus bei verschiedenen antiliberalen und nationalistischen Gruppen.

Diskussion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1880 wurde der Ausdruck „Antisemitismus“ als zu weiter, unscharfer „Sammelbegriff für negative Stereotypen über Juden, für Ressentiments und Handlungen, die gegen einzelne Juden als Juden oder gegen das Judentum insgesamt sowie gegen Phänomene, weil sie jüdisch sind, gerichtet sind“, kritisiert.[14] Er bedeute „viele Dinge für viele Leute“ und entziehe sich damit einer einfachen Definition.[15] Das Meyers Konversations-Lexikon von 1881 vermerkte wie der heutige Brockhaus: Der Begriff sei falsch, weil „Semiten“ neben Juden auch Araber umfasse, die die Antisemiten aber nie meinten.[16]

Auch der Antisemit Eugen Dühring sah den Ausdruck als „zu allgemeinen Fehlgriff“:[17] „Die Juden sind ein bestimmtes Volksstämmchen aus der semitischen Rasse und nicht diese Rasse selbst […] Die Juden sind überhaupt die übelste Ausprägung der ganzen semitischen Race zu einer besonders völkergefährlichen Nationalität. Der Ausdruck ‚semitisch‘ wird bei den Juden leicht zur Beschönigung; […] und der Ausdruck Antisemitismus, den man von Europa aus den arabischen Regungen untergeschoben hat, wird, wo man ihn versteht, zu einer offenbaren Lächerlichkeit. Verschiedene semitische Stämme haben einen weit besseren Charakter als die Juden. […] Man sage also eben auch dann, wenn man die Race meint, kurzweg Jude und nicht etwa Semit.“ In dieser Tradition lehnten auch Nationalsozialisten wie Joseph Goebbels den Begriff später ab, um die Beziehungen zur arabischen Welt nicht zu belasten:[18] „Die deutsche Politik richtet sich nur gegen die Juden, nicht aber gegen die Semiten schlechthin. Es soll stattdessen das Wort anti-jüdisch gebraucht werden.“

Der von den Nationalsozialisten verfolgte jüdische Schriftsteller Jakob Wassermann kritisierte:[19] „Zum ersten Mal begegnete ich jenem in den Volkskörper gedrungenen dumpfen, starren, fast sprachlosen Hass, von dem der Name Antisemitismus fast nichts aussagt, weil er weder die Art noch die Quelle, noch die Tiefe, noch das Ziel zu erkennen gibt.“ Der Historiker Eberhard Jäckel (2002) nannte den Begriff eine „sprachlich unzutreffende Bezeichnung für Judenhass“.[20] Georg Berger-Waldenegg (2003) kritisierte, dass der Begriff indirekt den Glauben an „allgemein und historisch durchgehende jüdisch-semitische Eigenschaften induziere und verstärke“.[21]

Seit dem Holocaust wurde „Antisemitismus“ zur Fremdbezeichnung. Während Antisemitismusforscher in Israel, Großbritannien und den USA das Wort meist als Oberbegriff für pauschale, auch nichtrassistische Judenfeindlichkeit mit „eliminatorischen“ Zügen verwenden, beziehen deutschsprachige Forscher es meist weiterhin auf jene Strömung, die ab etwa 1789 in Mitteleuropa entstand und deren Vertreter das Wort ab 1879 für ihre Ziele benutzten.

Weil die so bezeichnete Judenfeindlichkeit kaum vom Rassismus zu trennen war, beschrieben Reinhard Rürup und Thomas Nipperdey (1972) das damalige Phänomen als „grundsätzlich neue judenfeindliche Bewegung“ und lehnten die Übertragung des Antisemitismusbegriffs auf ältere, nichtrassistische Judenfeindlichkeit ab.[22] Auch die jüdischen Historiker Alex Bein (1980)[23] und Jacob Katz (1988)[24] lehnten die Verwendung von „Antisemitismus“ als Oberbegriff ab. Beide beschrieben den „modernen“ Antisemitismus sowohl als Kontinuum zur früheren Judenfeindlichkeit als auch als Anfang einer neuen Epoche. Hermann Greive (1995)[25] und Helmut Berding (1999)[26] betonten den qualitativen Unterschied des „modernen“ Antisemitismus zu früheren Formen des Judenhasses. Greive hielt jedoch die Betrachtung der Kontinuität oder Diskontinuität zwischen beiden für gleichermaßen legitim.[27]

Andere Forscher betonten die Kontinuität. Yehuda Bauer (1992) zufolge kann der Antisemitismus „sein christliches Erbe nicht leugnen“.[28] Ernst Simmel (1993) urteilte:[29] „Der Antisemitismus ist sich über Jahrhunderte hin im wesentlichen gleich geblieben, auch wenn sich seit der Aufklärung seine Ausdrucksformen verändert haben, so wie die ethischen Maßstäbe und die Sozialstrukturen jeder Epoche.“ Rita Botwinick (1996) sah Antisemitismus als „modernes Wort für eine althergebrachte Bösartigkeit“.[30] Shulamit Volkow (1997) zufolge ist es „mit der Neuheit des modernen Antisemitismus nicht weit her“.[31] Olaf Blaschke (2000) stellte die „Unterscheidung zwischen überkommenen religiösen und dabei antijüdisch orientierten Vorstellungen und modernen rassisch motiviertem Denken“ in Frage.[32]

Diese Betrachtungsunterschiede spiegeln sich auch in den verschiedenen Bezeichnungen des Phänomens wider. Alphons Silbermann (1981) unterschied „klassischen“ und „modernen“ Antisemitismus.[33] Winfried Frey (1989) ordnete Beispiele für Judenfeindlichkeit der frühen Neuzeit als „Frühantisemitismus“, „vormodernen“ oder „Proto-Antisemitismus“ ein.[34] Léon Poliakov (1991) plädierte für „Antijudaismus“ als Oberbegriff für religiösen und rassistischen Judenhass.[35] Paul L. Rose (1990 ff.) nannte auch Judenfeindlichkeit vor 1870 „Antisemitismus“, um Kontinuitäten herauszustellen.[36] Wolfgang Altgeld (1992) sprach von „aufgeklärter Judenfeindschaft“ des 18. Jahrhunderts und „frühnationalistischem Antijudaismus“ von 1800 bis zur Märzrevolution 1848.[37] Steven T. Katz (1994)[38] und Victor Karady (1999)[39] verwendeten die Begriffe „Antijudaismus“ und „Antisemitismus“ austauschbar.

Weder „Antisemitismus“ noch andere Begriffe setzten sich in der Forschung als Oberbegriffe für alle Arten von Judenfeindlichkeit durch, weil sie ebenfalls unscharf definiert und auf bestimmte Aspekte oder Zeitepochen begrenzt waren. In der Umgangssprache dagegen wurde „Antisemitismus“ seit 1945 laut Nipperdey und Rürup (1975) praktisch gleichbedeutend mit „Judenfeindlichkeit“:[40]

„Das Wort Antisemitismus ist nach 1945 in Deutschland zweifellos häufiger gebraucht worden als in den zwölf Jahren vorher. Wissenschaft, Publizistik und Pädagogik haben den Antisemitismus als ein Schlüsselphänomen analysiert. Dabei ist die Bedeutung des Begriffs ‚Antisemitismus‘ außerordentlich erweitert worden: er meint nicht mehr nur die antijüdische Bewegung seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert — die man nun meist als ‚modernen Antisemitismus‘ bezeichnet —, sondern alle judenfeindlichen Äußerungen, Strömungen und Bewegungen in der Geschichte. Antisemitismus ist zu einem ‚Synonym für eine unfreundliche oder feindselige Haltung den Juden gegenüber‘ geworden. Versuche, die ältere, nicht rassisch bestimmte Judenfeindschaft als ‚Antijudaismus‘ oder ‚Antimosaismus‘ vom modernen Antisemitismus abzusetzen, sind praktisch erfolglos geblieben: im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Begriff Antisemitismus in seinem weitesten Sinne im wesentlichen durchgesetzt. Auch die Wissenschaft wird diesen Sprachgebrauch berücksichtigen müssen; für ein angemessenes historisches Verständnis des Phänomens ‚Antisemitismus‘ kann sie jedoch auf den älteren, engeren Begriff nicht verzichten.“

Die International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) legte nach Beratungen ihrer 31 Mitgliedsländer im Jahre 2016 folgende Definition vor:[41]

„Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen. Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein.“

Die Bundesregierung stimmte dieser Definition am 20. September 2017 durch einen Kabinettbeschluss zu.[42]

Antisemitische Publikationen und Aktionen bis 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Antisemitismus (bis 1945)

Sekundärer Antisemitismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Antisemitismus (nach 1945)

Nach dem Holocaust trat Antisemitismus als Staatsdoktrin zurück; seit den 1960er Jahren dominieren andere Ausdrucksformen. Manche Antisemitismusforscher, darunter Detlev Claussen und Wolfgang Benz, bezeichnen diese jüngeren antijüdischen Stereotype als „sekundären“ Antisemitismus. Dessen Hauptfunktion sei vor allem in Deutschland eine psychologisch-moralische Schuldabwehr.[43]

Die Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC) verzeichnet seit den Terroranschlägen am 11. September 2001 eine Zunahme antisemitischer Tendenzen.[44] Sie veröffentlichte 2005 eine Arbeitsdefinition von Antisemitismus, um den Staaten der EU eine strafrechtliche Beurteilung solcher Tendenzen zu ermöglichen oder zu erleichtern. Besonderes Augenmerk widmete sie als antisemitisch eingestuften Formen der Kritik an Israel.[45]

Antizionismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Antizionismus

Um etwa 1880 entstand der Zionismus, dessen Zionistische Weltorganisation infolge des europäischen Antisemitismus und Nationalismus einen unabhängigen Judenstaat anstrebte. Der Antizionismus entstand seit 1918 aus Konflikten zwischen den in Palästina ansässigen Arabern und den in mehreren Wellen (Alijot) zuwandernden europäischen Juden. Diese Konflikte eskalierten 1936 zum arabischen Aufstand, führten nach der Staatsgründung Israels 1948 zu sechs Kriegen arabischer Staaten gegen Israel und zu zahlreichen bewaffneten Konflikten, die bis heute andauern.

Diese Konflikte verstärkten den Antizionismus inner- und außerhalb der Nahostregion. Antizionistische islamische Organisationen wie die Muslimbruderschaft und die Hamas übernahmen auch Elemente des europäischen Antisemitismus. Die Sowjetunion unter Josef Stalin betrachtete Israel im Rahmen ihres Antiimperialismus als Brückenkopf der USA in der Region. Diese Ansicht vertreten Teile der politischen Linken bis heute.[46]

Ein großer Anteil aller Juden weltweit (2010: 43 Prozent, mit steigender Tendenz) lebt seit 1945 in Israel[47], das sich als Zufluchtsort aller Juden versteht. Antizionismus, der sich gegen das Existenzrecht Israels richtet, wird darum oft als getarnter Antisemitismus beurteilt.[48] Diese Israelfeindschaft verbindet Antiimperialismus, Rechtsextremismus und islamischen Extremismus und wirkt als potentielle Bedrohung aller Juden.[49]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da dieser Artikel einen Überblick über die verschiedenen Formen von Judenfeindlichkeit gibt, beschränkt sich die Literatur hier auf allgemeine Darstellungen zum Gesamtphänomen. Literatur zu speziellen Begriffen und Epochen ist den verlinkten Spezialartikeln vorbehalten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Antisemitism – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Judenverfolgung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zitat von Wolfgang Benz, zitiert bei Hans Rauscher: Israel, Europa und der neue Antisemitismus: ein aktuelles Handbuch. Molden, Wien 2004, ISBN 3-85485-122-7, S. 153.
  2. Jewish Encyclopedia, Artikel Anti-Semitism
  3. Moritz Steinschneider (Red.): Hamaskir. Hebraeische Bibliographie für neuere und ältere Literatur des Judenthums, Bd. 3, 1860, S. 16. Link: [1]
  4. Georg Christoph Berger Waldenegg: Antisemitismus: „Eine gefährliche Vokabel?“ Diagnose eines Wortes, Wien / Köln / Weimar 2003, S. 24. Im Sinne von un- oder nichtsemitisch siehe auch den frühesten adjektivischen Gebrauch in den satirischen „Hammelburger Reisen“ des Karl Heinrich von Lang (Fünfte Fahrt, Ansbach 1822, S. 5): „Ja! – Einem Mann wie ich, der in Erlangen das etymologische Studium betrieben, das dem Sanscrit die Quadratwurzel ausgezogen und nicht nur die semitischen Sprachen ohne Vokalen, sondern auch die Antisemitischen ohne alle Buchstaben lesen könne […].“
  5. Moshe Zimmermann: Deutsch-jüdische Vergangenheit: Der Judenhaß als Herausforderung, Paderborn 2005, S. 27 f.
  6. Thomas Nipperdey, Reinhard Rürup: Artikel Antisemitismus. In: Otto Brunner, Werner Conze, Reinhart Koselleck (Hrsg.): Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Band 1. Klett-Cotta, Stuttgart 1972, ISBN 3-12-903850-7, S. 130–132.
  7. Massimo Ferrari Zumbini: Die Wurzeln des Bösen: Gründerjahre des Antisemitismus: Von der Bismarckzeit zu Hitler. Klostermann, 2003, ISBN 3-465-03222-5, S. 171
  8. Michael A. Meyer, Steven M. Lowenstein, Paul Mendes-Flohr, Peter G. J. Pulzer: Deutsch-jüdische Geschichte in der Neuzeit – Gesamtwerk, Band 3: Umstrittene Integration 1871–1918. C.H. Beck, München 1997, ISBN 3-406-39704-2, S. 200
  9. Günter Stemberger: Einführung in die Judaistik. C.H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-49333-5, S. 160
  10. Michael Wladika: Hitlers Vätergeneration: Die Ursprünge des Nationalsozialismus in der k.u.k. Monarchie. Wien 2005, S. 60
  11. Annkatrin Dahm: Der Topos der Juden: Studien zur Geschichte des Antisemitismus im deutschsprachigen Musikschrifttum. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 3-525-56996-3, S. 183
  12. Peter Pulzer: Die Entstehung des politischen Antisemitismus, S. 108.
  13. Robert S. Wistrich: Vom ‚Christusmord‘ zur ‚Weltverschwörung‘ (in: Andreas Nachama, Julius H. Schoeps, Edwar van Voolen (Hrsg.): Jüdische Lebenswelten, Berliner Festspiele, Jüdischer Verlag, Suhrkamp Verlag 1991 (2. Auflage 1992)), ISBN 3-633-54049-0, S. 123.
  14. Olaf Blaschke: Katholizismus und Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1997, ISBN 3-525-35785-0, S. 23.
  15. Robert Chazan: Medieval Anti-Semitism. In: David Berger (Hrsg.): History and Hate. The Dimensions of Anti-Semitism. Jewish Publication Society, Philadelphia 1986, ISBN 0-8276-0267-7, S. 3–14.
  16. Brockhaus. Enzyklopädie in 24 Bänden, Band 1, 20. Auflage, 1996, S. 676.
  17. Eugen Dühring: Die Judenfrage als Frage des Rassencharakters und seiner Schädlichkeiten für Existenz und Kultur der Völker. 6. Auflage, O. R. Reisland, Leipzig 1930, S. 3.
  18. Aktennotiz Hans Hagemeyers vom 17. Mai 1943. Abgedruckt in: Leon Poliakow, Josef Wulf: Das Dritte Reich und die Juden – Dokumente und Aufsätze. Wiesbaden 1989, S. 369.
  19. Jakob Wassermann: Mein Weg als Deutscher und Jude. DTV, München 1994, ISBN 3-423-11867-9, S. 39.
  20. Eberhard Jäckel: Hitlers Weltanschauung. Deutsche Verlags-Anstalt DVA, 2002, ISBN 3-421-06083-5, S. 167.
  21. Georg Christoph Berger Waldenegg: Antisemitismus: ‘Eine gefährliche Vokabel’? 2003, ISBN 3-205-77096-X, S. 31.
  22. Rürup/Nipperdey: Antisemitismus, S. 129
  23. Alex Bein: Die Judenfrage II. Biographie eines Weltproblems. Deutsche Verlags-Anstalt, 1980, ISBN 3-421-01963-0, S. 164 und 217.
  24. Jakob Katz: Frühantisemitismus in Deutschland, S. 136ff; The Preparatory Stage of the Modern Antisemitic Movement 1873–1979. In: Shmuel Almog (Hrsg.): Antisemitism through the Ages. 1988, S. 279–289.
  25. Hermann Greive: Geschichte des modernen Antisemitismus in Deutschland. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1995, ISBN 3-534-08859-X, S. 1.
  26. Helmut Berding: Antisemitismus in der modernen Gesellschaft – Kontinuität und Diskontinuität, 1999, S. 85–95 und 98–103.
  27. Hermann Greive: Geschichte des modernen Antisemitismus in Deutschland, S. 8 ff.
  28. Yehuda Bauer: Vom christlichen Judenhass zum modernen Antisemitismus. In: Wolfgang Benz: Jahrbuch für Antisemitismusforschung 1. Campus Verlag GmbH, Frankfurt, New York 1992, ISBN 3-593-34635-4, S. 77–91.
  29. Ernst Simmel: Antisemitismus. Fischer Taschenbuch, Frankfurt 1993, ISBN 3-596-15530-4, S. 12.
  30. Rita S. Botwinick : A History of the Holocaust. (1996) Pearson, 5. Auflage 2012, ISBN 0-205-84689-0.
  31. Shulamit Volkow: Das geschriebene und das gesprochene Wort. Über Kontinuität und Diskontinuität im deutschen Antisemitismus. In: Jüdisches Leben und Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert. C. H. Beck Verlag, München 1997, ISBN 3-406-34761-4, S. 54.
  32. Olaf Blaschke: Die Anatomie des katholischen Antisemitismus. In: Olaf Blaschke, Aram Mattioli (Hrsg.): Katholischer Antisemitismus im 19. Jahrhundert: Ursachen und Traditionen im internationalen Vergleich. Orell Füssli, Zürich 2000, ISBN 3-280-02806-X.
  33. Alphons Silbermann: Der ungeliebte Jude – Zur Soziologie des Antisemitismus. Edition Interfrom, Osnabrück 1981, ISBN 3-7201-5134-4, S. 248.
  34. Winfried Frey: Vom Antijudaismus zum Antisemitismus. Ein antijüdisches Pasquill von 1606 und seine Quellen. In: Daphnis 18 (1989), S. 251–279.
  35. Leon Poliakov: Geschichte des Antisemitismus, Band 1: Von der Antike bis zu den Kreuzzügen. Athenaeum, Bodenheim 1991, ISBN 3-610-00411-8.
  36. Paul Lawrence Rose: Richard Wagner und der Antisemitismus, Pendo Verlag, 1999, ISBN 3-85842-339-4; Revolutionary antisemitism in Germany from Kant to Wagner. Princeton University Press, 1990, ISBN 0-691-03144-4.
  37. Wolfgang Altgeld: Katholizismus, Protestantismus, Judentum – Über religiös begründete Gegensätze und nationalreligiöse Ideen in der Geschichte des deutschen Nationalismus. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1992, ISBN 3-7867-1665-X.
  38. Steven T. Katz. Oxford University Press, 1994, ISBN 0-19-507220-0, S. 225.
  39. Victor Karady: Gewalterfahrung und Utopie. Fischer Taschenbuch, Frankfurt 1999, ISBN 3-596-60159-2, S. 203 f.
  40. Thomas Nipperdey, Reinhard Rürup, Antisemitismus; in: Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Band 1 A–D, Stuttgart 1972, S. 129–153, hier S. 152–153. Das Zitat: „Synonym für eine unfreundliche oder feindselige Haltung den Juden gegenüber“ stammt aus Edmund Silberner, Sozialisten zur Judenfrage, Berlin 1962, dort S. 290.
  41. Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes vom 22. September 2017: Bundesregierung unterstützt internationale Arbeitsdefinition von Antisemitismus, abgerufen am 22. September 2017.
  42. Bundesregierung billigt neue Antisemitismus-Definition, faz.net, 20. September 2017.
  43. Detlev Claussen: Vom Judenhass zum Antisemitismus: Materialien einer verleugneten Geschichte. Luchterhand, Darmstadt 1987, ISBN 3-472-61677-6, S. 48. Ulrike Spohn: Antisemitismus im Alltagsdiskurs: „Was ist Antisemitismus?“ (PDF; 22 kB)
  44. Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit: Antisemitism Summary overview of the situation in the European Union 2001–2005. Archiviert vom Original am 5. März 2009, abgerufen am 2. Juli 2017. (PDF; 336 kB)
  45. Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit: Arbeits-Definition der EUMC vom 28. Januar 2005. Archiviert vom Original am 6. April 2013, abgerufen am 2. Juli 2017. (PDF; 34 kB)
  46. Thomas Haury: Die ideologischen Grundlagen des Antizionismus in der Linken auf www.d-a-s-h.org
  47. Zentralrat der Juden in Deutschland (30. November 2010): Israels Anteil an der jüdischen Weltbevölkerung nimmt zu
  48. Michael Brenner: Kleine jüdische Geschichte. Beck, München 2012, ISBN 3-406-62124-4, S. 317; Timo Stein: Zwischen Antisemitismus und Israelkritik: Antizionismus in der deutschen Linken. Verlag für Sozialwissenschaften, 2011, S. 31–33
  49. Moshe Zuckermann: Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte: Antisemitismus – Antizionismus – Israelkritik. Wallstein, 2005, ISBN 3-89244-872-8, S. 150

In der Warenwelt

Geschichte des Antisemitismus

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C.H.Beck, Taschenbuch, Deutsch, 128 Seiten, ISBN: 3406479871, Februar 2002
Dieser Band schildert die Entwicklung der Judenfeindschaft von der frühchristlichen Antike bis zur unmittelbaren Gegenwart, wobei der Schwerpunkt auf dem 19. und 20. Jahrhundert liegt.

Antisemitismus: Präsenz und Tradition eines Ressentiments

Wolfgang Benz
Wochenschau Verlag, Kindle Edition, 256 Seiten, Juli 2015
Judenfeindschaft aus unterschiedlichen Motiven gipfelte unter nationalsozialistischer Ideologie im 20. Jh. im Völkermord. Der Judenhass lebte fort, daneben entstand nach dem Holocaust ein mit neuen Argumenten operierender Antisemitismus, der Scham- und Schuldgefühlen entspringt. Der oft (...)

Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft: Antisemitismus. Imperialismus. Totale (...)

Hannah Arendt
Piper Taschenbuch, Taschenbuch, Deutsch, 1024 Seiten, ISBN: 3492210325, Dezember 1991
Antisemitismus. Imperialismus. Totale Herrschaft Broschiertes Buch Unter dem Eindruck des Holocaust, der nationalsozialistischen Vernichtung des europäischen Judentums, hat Hannah Arendt mit 'Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft' - zuerst 1951 in New York erschienen, in deutscher Übersetzung (...)

Europa gegen die Juden: 1880 - 1945

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S. FISCHER, Gebundene Ausgabe, Deutsch, 432 Seiten, ISBN: 3100004280, Februar 2017

Die Antisemitenmacher: Wie die neue Rechte Kritik an der Politik Israels verhindert

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Westend, Taschenbuch, Deutsch, 256 Seiten, ISBN: 3864891833, Oktober 2017
Wie die neue Rechte Kritik an der Politik Israels verhindert Broschiertes Buch Wer die israelische Politik kritisiert, wird schnell als Antisemit gebrandmarkt. Das gilt auch für eine Vielzahl von Juden. Abraham Melzer, Urgestein der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte, nimmt seit jeher kein (...)

Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!: Wie ich der deutscheste Jude der Welt (...)

Shahak Shapira
Rowohlt Taschenbuch Verlag, Broschiert, Deutsch, 240 Seiten, ISBN: 3499631466, Mai 2016

Wagners Antisemitismus: Jahrhundertgenie im Zwielicht

Dieter Scholz
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Gebundene Ausgabe, Deutsch, 224 Seiten, ISBN: 3534258029, Januar 2013

Gegen Antisemitismus: CD-ROM

Bernd Körte-Braun
Cornelsen Software, CD-ROM, Deutsch, 16 Seiten, ISBN: 3060644926, August 2008

Arbeitstitel: Antisemitismus

Kidnap Music, MP3-Download, Mai 2015

Der Antisemitismus: Ein Internationales Interview

Hermann Bahr
Bibliobazaar, Taschenbuch, Englisch, 228 Seiten, ISBN: 0559878656, Dezember 2008

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Vom angeblichen Antisemitismus der DDR Detlef Joseph

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Michael Daxner • Der Antisemitismus macht Juden

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Vom Antizionismus zum Antisemitismus, Léon Poliakov

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Antijudaismus und Antisemitismus in Franken Andrea M. Kluxen

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Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft Richard Gebhardt

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Antisemitismus - Zur Pathologie der bürgerlichen Gesellschaft Huss, Hermann und

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Judentum und Antisemitismus in Europa Ulrich A. Wien

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Antisemitismus, Paganismus, Völkische Religion. Anti-Semitism, Paganism, Vo ...

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Judentum und Antisemitismus in Europa Ulrich A. Wien

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Antisemitismus. von Ernst Simmel | Buch | gebraucht

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Antisemitismus. Geschichte - Interessenstruktur - Aktualit... | Buch | gebraucht

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Schalom!: Wir werden euch töten! : Texte und Dokumente zum Antisemitismus in de

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Antisemitismus in den Medien? Beschneidungspraxis und Israelkritik in öster 3804

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Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft Nr.1913: Antisemitismus und Gesellschaf NEU

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Handbuch des Antisemitismus: Länder und Regionen Wolfgang Benz

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Israel, Europa und der neue Antisemitismus. Ein aktuelles HandBuch - EA 1. Aufl.

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Gronke, Horst : Antisemitismus bei Kant und anderen Denkern der Aufklärung

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Antisemitismus in Deutschland von Wolfgang Benz | Buch | gebraucht

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Antisemitismus. Vorurteile und Mythen | Buch | gebraucht

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Judentum und Kommunismus: Antisemitismus in Osteuropa. Fejtö, Francois:

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Siegele-Wenschkewitz: Christlicher Antijudaismus und Antisemitismus

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Blaschke : Katholizismus und Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich

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Antisemitismus und deutsche Universitäten: 1871-1933 von N... | Buch | gebraucht

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Antisemitismus als politische Waffe: Israel, Amerika und d... | Buch | gebraucht

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Antisemitismus als politische Waffe: Israel, Amerika und d... | Buch | gebraucht

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Protestantismus, Antijudaismus, Antisemitismus Dorothea Wendebourg

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Antisemitismus und magisches Denken ~ Johannes F. Kretschman ... 9783828824607

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Der gegenwärtige Antisemitismus ~ ~ 9783936096194

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Geschichte des Antisemitismus II. Das Zeitalter der Verteufelung und des Gh ...

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Unerlöste Schatten - Die Christen und der neue Antisemitismus Kartoniert/Br NEU

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Feindbild Judentum: Antisemitismus in Europa | Buch | gebraucht

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Warum die Deutschen?: Antisemitismus, Nationalsozialismus,... | Buch | gebraucht

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Zwischen Antisemitismus und Islamophobie: Vorurteile und P... | Buch | gebraucht

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Simon HAYUM Hechingen Tübingen 3. Reich Antisemitismus Handelsrecht Jura Judaica

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Judenhaß und Judenfurcht. Die Entstehung des Antisemitismus in der Antike P ...

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Lichtblau, Albert:Antisemitismus und soziale Spannung in Berlin und Wien 1867 -

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Geliebter Feind - gehasster Freund: Antisemitismus und Phi... | Buch | gebraucht

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Weigand, Wolf: Jüdisches Leben unter Bedrohung des Antisemitismus. Formen ...

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Anwendungsorientierte Religionswissenschaft Bd.7: Antisemitismus in den Med NEU

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Die Wurzeln des Antisemitismus Judenfeindschaft in der Antike, im frühen Christe

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Bilder der Judenfeindschaft. Antisemitismus, Vorurteile und Mythen H. Schoeps, J

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Der gegenwärtige Antisemitismus: Mittelweg 36, Zeitschrift... | Buch | gebraucht

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34458 VOM GEDANKEN ZUR TAT Psychoanalyse Antisemitismus

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Indoktrination: Rassismus und Antisemitismus in der Nazi-S... | Buch | gebraucht

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Antisemitismus. Von religiöser Judenfeindschaft zur Rassen... | Buch | gebraucht

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Antisemitismus, Nationalsozialismus und Neonazismus | Buch | gebraucht

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